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Deutsch lernen diese Woche | Übungen, Tipps & Prüfungsfokus (Januar 2026)

Deutsch lernen diese Woche | Übungen, Tipps & Prüfungsfokus (Januar 2026)

Deutsch lernen diese Woche | Übungen, Tipps & Prüfungsfokus (Januar 2026)

Du möchtest dein Deutsch verbessern und suchst nach einer strukturierten Lernhilfe? Dann bist du hier genau richtig. Diese Woche (Januar 2026) legen wir den Fokus auf zentrale Grammatikthemen, erweitern deinen Wortschatz und bereiten dich gezielt auf mögliche Prüfungsfragen vor. Du erhältst klare Anleitungen, praktische Übungen und einen konkreten Tipp, den du sofort im Alltag oder in einer Prüfung anwenden kannst. Unser Ziel ist es, dir einen klaren Lernpfad für die kommende Woche zu ebnen, damit du Fortschritte siehst und dich sicher im Deutschen fühlst. Wenn du deine Sprachkenntnisse verbessern möchtest, kannst du hier Online Deutsch lernen.

Diese Woche widmen wir uns zwei wichtigen Bausteinen der deutschen Sprache: trennbaren und untrennbaren Verben sowie den unbestimmten Pronomen. Diese Themen sind grundlegend für flüssige und korrekte Sätze. Wenn du hier sattelfest bist, öffnest du Türen zu komplexeren Ausdrücken und verstehst Texte und Gespräche leichter. Dein Ziel ist es, diese grammatischen Strukturen sicher anzuwenden und zu erkennen.

Die Welt der trennbaren und untrennbaren Verben: Ein erster Einblick

Die deutsche Sprache hat eine Besonderheit bei vielen Verben: Sie können mit einem Präfix kommen, das sich in bestimmten Satzkonstruktionen vom Verbstamm löst. Stell dir das wie ein Puzzle vor, bei dem ein Teil des Bildes (das Präfix) abgenommen und woanders platziert wird. Diese trennbaren Verben sind wie flexible Musiker, die ihr Instrument (das Präfix) verlagern können, um den Rhythmus des Satzes zu verändern.

Es gibt aber auch Verben, bei denen das Präfix fest mit dem Stamm verbunden ist. Diese untrennbaren Verben sind eher wie ein Block gegossen; das Präfix bleibt immer an seinem Platz. Das Wissen um diese Unterscheidung ist entscheidend, um die richtige Satzstellung zu beherrschen und Fehler zu vermeiden.

Was ist der Unterschied?

Der Schlüssel liegt oft im Präfix selbst. Viele Präfixe wie an-, auf-, aus-, ein-, mit-, nach-, vor-, weg-, zu- sind typischerweise trennbar. Präfixe wie be-, ge-, er-, ver-, zer- sind hingegen meist untrennbar. Einige Präfixe können beides sein, was die Sache spannend macht, aber dazu kommen wir später.

**Ein konkretes Beispiel: anrufen vs. *telefonieren

Um diesen Unterschied greifbar zu machen, betrachten wir die Verben anrufen und telefonieren.

Dieser Unterschied, ob das Präfix am Satzende steht oder nicht, ist dein erster wichtiger Schlüssel für korrekte deutsche Sätze.

Übung: Trennbare oder untrennbare Verben?

Konzentriere dich jetzt darauf, die Verben richtig zu erkennen und anzuwenden. Hier ist eine kleine Übung, um dein Verständnis zu testen. Lies die Sätze und entscheide, ob das Verb trennbar ist und ob das Präfix richtig platziert ist. Korrigiere, wo nötig.

  1. Welches Präfix ist trennbar, welches nicht?
  1. Setze die Verben richtig ein und beachte die Trennbarkeit:

Mini-Checkliste: Trennbare Verben

Wenn du deine Deutschkenntnisse weiter verbessern möchtest, empfehle ich dir, auch den Artikel über Tipps für Deutschlernende auf dem B1-Niveau zu lesen. Dort findest du wertvolle Ratschläge, die dir helfen, fließend Deutsch zu sprechen. Du kannst den Artikel unter folgendem Link erreichen: Tipps für Deutschlernende auf dem B1-Niveau. Viel Erfolg beim Lernen!

Dein Wortschatz-Booster: Vom Einfachen zum Gehobenen

Wortschatz ist die Munition für deine Sprache. Je mehr Munition du hast, desto besser kannst du dich ausdrücken. Diese Woche üben wir, deinen Wortschatz zu erweitern, indem wir uns alltägliche Ausdrücke ansehen und nach Wegen suchen, sie mit anspruchsvolleren Synonymen zu ersetzen. Das ist, als würdest du von einem einfachen Werkzeug auf ein professionelles aufrüsten.

Die Kunst der Synonyme: Mehr Farbe für deine Sprache

Stell dir vor, du beschreibst etwas als „gut“. Das ist verständlich, aber ein bisschen… flach. Wenn du aber stattdessen „hervorragend“, „exzellent“ oder „ausgezeichnet“ sagst, vermittelst du eine ganz andere Intensität und Präzision. Genauso ist es mit anderen Wörtern.

So funktioniert die Methode:

Wir nehmen alltägliche Wörter und Phrasen und suchen nach Wörtern, die eine ähnliche Bedeutung haben, aber anspruchsvoller sind. Das hilft dir nicht nur, deinen Wortschatz zu erweitern, sondern auch, Nuancen in der Bedeutung zu verstehen und deine Ausdrucksweise zu verfeinern.

Beispiele für Wortpaare (von einfach zu fortgeschritten):

Diese Methode ist wie das Sammeln von speziellen Werkzeugen für deine Sprachtasche. Mit der Zeit wirst du spüren, welches Werkzeug für welche Situation am besten passt.

Übung: Finde das bessere Wort!

Suche für die folgenden einfachen Wörter passendere, anspruchsvollere Synonyme. Versuche, sie auch in einem kurzen Beispielsatz zu verwenden.

  1. Viel: Finde zwei Synonyme und bilde je einen Satz.
  1. Gerne: Finde ein Synonym und bilde einen Satz.
  1. Schlecht: Finde zwei Synonyme und bilde je einen Satz.
  1. Problem: Finde ein Synonym und bilde einen Satz.
  1. Beginnen: Finde ein Synonym und bilde einen Satz.

Mini-Checkliste: Wortschatz-Booster

Dein Prüfungsfokus: Unbestimmte Pronomen souverän meistern

Unbestimmte Pronomen sind ein wichtiger Bestandteil der deutschen Grammatik, besonders in Prüfungen. Sie ersetzen Substantive, wenn der Sprecher oder Schreiber nicht genau weiß, wer oder was gemeint ist, oder wenn es unwichtig ist. Sie sind wie Platzhalter, die dir helfen, Sätze korrekt zu formulieren, ohne jedes Mal ganze Nomen wiederholen zu müssen.

Wer ist da? jemand, niemand, etwas, nichts

Diese Pronomen sind dein Werkzeug, um über unerklärliche Ereignisse oder unbekannte Personen zu sprechen. Sie sind oft im Nominativ und Akkusativ wichtig, können aber auch in anderen Fällen vorkommen.

jemand: Bedeutet „eine unbekannte Person“.

niemand: Bedeutet „keine Person“. Das ist das Gegenteil von jemand. Es ist bereits negativ.

etwas: Bedeutet „eine unbekannte Sache“.

nichts: Bedeutet „keine Sache“. Das ist das Gegenteil von etwas.

Das Verb empfehlen

Dieses Verb ist ein guter Kandidat, um die Anwendung von unbestimmten Pronomen zu üben, da es oft in Empfehlungs-Situationen vorkommt. Empfehlen bedeutet, jemandem etwas Gutes zu raten oder vorzuschlagen. Es ist ein trennbares Verb mit dem Präfix „emp-„, das aber im Satz nicht abgetrennt wird. Es wird mit dem Dativ und Akkusativ verwendet.

Übung: Setze die unbestimmten Pronomen richtig ein!

Fülle die Lücken mit jemand, niemand, etwas oder nichts. Achte auf die Fälle (Nominativ/Akkusativ).

  1. Ich habe heute ___________ Besonderes gesehen.
  2. Hat ___________ die Tür offen gelassen?
  3. Der Lehrer hat uns ___________ zu tun gegeben.
  4. Tut mir leid, ich weiß ___________ darüber.
  5. _________ war im Raum. Ich war allein.
  6. Möchtest du ___________ trinken?
  7. Ich kann dir ___________ raten, wenn du keine Lust hast.
  8. _________ kann diese Aufgabe lösen, nur du.

Setze nun das Verb empfehlen in die passenden Lücken ein und achte auf die Fälle:

  1. Kannst du mir ___________ gutes ___________? (Verb: empfehlen)
  2. Ich ___________ dir unbedingt dieses Museum ___________! (Verb: empfehlen)
  3. Der Kellner ___________ uns ___________. (Verb: empfehlen)
  4. Wir haben ___________ gehört, als wir vorbeigingen. (Verb: empfehlen – hier passt es nicht gut, denk nach!)

Mini-Checkliste: Prüfungsfokus (Unbestimmte Pronomen)

Nachrichten-Akademie: Aktuelles Geschehen als Lernstoff

Die deutsche Sprache lernst du am besten, wenn du sie im Kontext erlebst. Aktuelle Nachrichten sind eine fantastische Quelle dafür. Sie sind oft in einfacher Sprache verfasst und behandeln Themen, die dich vielleicht ohnehin interessieren. Nachrichten sind wie Fenster in die reale Welt, und durch diese Fenster kannst du auch die Sprache üben.

„Kurz und leicht“ – Deine Brücke zur WELT

Die Deutsche Welle (DW) bietet eine Serie namens „Kurz und leicht“ an, die speziell für Deutschlerner auf Anfängerniveau konzipiert ist. Diese Videos und Artikel fassen wichtige Nachrichten aus aller Welt in verständlicher Sprache zusammen. Das ist wie ein maßgeschneiderter Anzug für dein Sprachlernen – gut sitzend und sehr nützlich.

Was dich erwartet (Stand Januar 2026):

Basierend auf Informationen aus dieser Woche (Januar 2026) gab es bereits aktuelle Beiträge zu Themen wie:

Warum ist das gut für dich?

  1. Aktueller Wortschatz: Du lernst Wörter, die gerade in den Nachrichten verwendet werden. So bist du up-to-date, sowohl sprachlich als auch inhaltlich.
  2. Verständlich Aufbereitung: Die Texte sind extra für Lerner geschrieben. Das bedeutet, die Sätze sind kürzer, die Grammatik ist einfacher und der Wortschatz ist auf Anfänger- bis Mittelstufenniveau beschränkt.
  3. Kontextuelles Lernen: Du siehst, wie die Sprache in der realen Welt angewendet wird. Das hilft dir, die Bedeutung von Wörtern und die Struktur von Sätzen besser zu verstehen.
  4. Motivation: Über aktuelle Themen zu sprechen oder zu lesen, kann sehr motivierend sein, da es einen direkten Bezug zu deiner Welt hat. Es ist keine trockene Grammatik mehr, sondern lebendige Sprache.

Übung: Nachrichten-Decoder

Suche dir eines der unten genannten Nachrichten-Themen aus oder wähle ein aktuelles Nachrichten-Video von DW „Kurz und leicht“ (falls verfügbar):

Lies oder schaue dir den Beitrag an. Versuche dann Folgendes:

  1. Schreibe die drei wichtigsten Sätze auf, die du verstanden hast.
  2. Liste fünf neue Wörter auf, die du gelernt hast, und versuche, ihre Bedeutung zu erraten oder nachzuschlagen.
  3. Fasse die Hauptaussage des Nachrichtenbeitrags in einem eigenen Satz zusammen, so einfach wie möglich.

Mini-Checkliste: Nachrichten-Akademie

Wenn du dein Deutsch verbessern möchtest, empfehle ich dir, auch einen Blick auf einen verwandten Artikel zu werfen, der sich mit der Verwendung von „sein“ und „haben“ im Perfekt beschäftigt. Dieser Artikel bietet dir eine tiefere Einsicht in die Grammatik und hilft dir, deine Kenntnisse zu vertiefen. Du kannst ihn hier finden: Perfekt mit sein oder haben. Indem du diese Übungen machst, wirst du nicht nur deine Sprachfähigkeiten erweitern, sondern auch besser auf die Prüfungen vorbereitet sein.

Dein konkreter Tipp für diese Woche: Der „Satz-Check“

Tag Übung Tipp Prüfungsfokus Fortschritt (%)
Montag Grammatik: Präsens und Perfekt Nutze Karteikarten für Verben Verben konjugieren 20
Dienstag Hörverstehen: Alltagssituationen Höre deutsche Podcasts Verständnis von Gesprächen 35
Mittwoch Schreiben: Kurze Texte verfassen Schreibe täglich ein Tagebuch Textaufbau und Rechtschreibung 50
Donnerstag Lesen: Zeitungsartikel Markiere unbekannte Wörter Lesefähigkeit verbessern 65
Freitag Sprechen: Rollenspiele Übe mit einem Tandempartner Flüssigkeit und Aussprache 80
Samstag Wortschatz: Thematische Listen Erstelle Mindmaps Erweiterung des Wortschatzes 90
Sonntag Prüfungssimulation Simuliere die Prüfungssituation Gesamte Prüfungsvorbereitung 100

Dieser Tipp ist einfach, aber unglaublich wirkungsvoll. Er ist wie ein kleiner Detektiv, den du auf jeden Satz ansetzt, den du selbst bildest. Er hilft dir, deinen eigenen Sprachgebrauch zu überprüfen und Fehler zu finden, bevor sie sich festsetzen.

Der „Satz-Check“: Deine persönliche Qualitätskontrolle

Jedes Mal, wenn du einen Satz bildest – sei es mündlich oder schriftlich – frage dich die folgenden Fragen:

  1. Ist das, was ich sagen will, klar?
  1. Kommt das Verb an die richtige Stelle?
  1. Stimmt die Reihenfolge der Satzteile?
  1. Ist die Endung des Adjektivs oder Artikels korrekt?

Praxisbeispiel für den Satz-Check:

Du möchtest sagen: „Ich wohne seit zwei Jahren in Deutschland und lerne Deutsch.“

Nun ein Satz, der vielleicht einen Fehler hat, wenn man nicht aufpasst: Du möchtest sagen: „Ich lerne jeden Tag neue Wörter.“

Du kannst diesen Satz-Check für dich als eine Art Checkliste entwickeln. Sobald du dieses Bewusstsein entwickelst, werden deine Sätze automatisch korrekter.

Mini-Checkliste: Dein Satz-Check

Diese Woche bietet dir eine solide Grundlage. Mit klaren Lernzielen, praktischen Übungen und einem sofort anwendbaren Tipp bist du bestens gerüstet, um dein Deutsch voranzubringen. Bleib dran, übe regelmäßig und du wirst sehen, wie deine Sprachfähigkeiten wachsen!

Jetzt mit uns Deutsch lernen!

FAQs

Wie kann ich diese Woche effektiv Deutsch lernen?

Du kannst diese Woche effektiv Deutsch lernen, indem du täglich kurze Übungseinheiten einplanst, Vokabeln wiederholst und gezielt Grammatikthemen bearbeitest. Nutze außerdem Hör- und Leseübungen, um dein Sprachverständnis zu verbessern.

Welche Übungen sind besonders hilfreich für den Prüfungsfokus?

Für den Prüfungsfokus sind Übungen zu Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen besonders wichtig. Übe mit alten Prüfungsaufgaben und konzentriere dich auf typische Prüfungsthemen und -formate.

Wie integriere ich Tipps zum Deutschlernen in meinen Alltag?

Du kannst Tipps zum Deutschlernen integrieren, indem du zum Beispiel deutsche Podcasts hörst, Filme oder Serien auf Deutsch schaust und mit Muttersprachlern sprichst. Auch das Führen eines Lerntagebuchs hilft dir, deinen Fortschritt zu verfolgen.

Wie bereite ich mich am besten auf eine Deutschprüfung im Januar 2026 vor?

Bereite dich am besten vor, indem du einen Lernplan erstellst, der alle relevanten Sprachfertigkeiten abdeckt. Übe regelmäßig mit Prüfungsaufgaben, hole dir Feedback von Lehrern oder Tandempartnern und achte darauf, deine Schwächen gezielt zu verbessern.

Welche Ressourcen sind empfehlenswert für Deutschübungen im Januar 2026?

Empfehlenswerte Ressourcen sind Online-Plattformen mit interaktiven Übungen, offizielle Prüfungsbücher, Sprachlern-Apps und deutschsprachige Medien. Auch Sprachkurse und Tandempartner können dir beim Üben helfen.

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