Hallo! Planst du, Deutsch zu lernen? Wunderbar! Wenn du am Anfang stehst, merkst du schnell, dass Verben das Herzstück jeder Sprache sind. Ohne Verben kannst du keine sinnvollen Sätze bilden. Sie erzählen dir, was passiert, wer etwas tut oder wie jemand ist. In diesem Artikel erkläre ich dir die wichtigsten deutschen Verben, die du als Anfänger unbedingt kennen und üben solltest. Keine Sorge, ich mache es dir so einfach wie möglich! Ich zeige dir, wie du sie verwendest und gebe dir praktische Tipps mit auf den Weg. Lass uns direkt loslegen!
Stell dir vor, du triffst drei Menschen, die dir in Deutschland überall begegnen werden. Das sind „sein“, „haben“ und „werden“. Diese drei Verben sind wie die Grundpfeiler eines Hauses. Ohne sie geht nichts. Du wirst sie immer wieder brauchen, um dich vorzustellen, Fragen zu stellen oder einfache Aussagen zu machen.
1.1 „Sein“ – Einfach existieren und sein!
Das Verb „sein“ ist wahrscheinlich das allererste Verb, das du lernen wirst. Es beschreibt, wer du bist, wo du bist, wie du dich fühlst oder welche Eigenschaften jemand hat. Es ist ein unregelmäßiges Verb, das heißt, es verändert seine Form stark, je nachdem, wer etwas macht. Aber keine Panik, es gibt ja mich, um dir das zu erklären!
1.1.1 Die Konjugation von „sein“ (Gegenwart)
Lass uns mal schauen, wie „sein“ in der Gegenwart aussieht. Diese Formen musst du einfach auswendig lernen, aber keine Sorge, das geht schnell, weil du sie so oft hörst!
- ich bin (Ich bin Max.)
- du bist (Bist du müde?)
- er/sie/es ist (Er ist Student.)
- wir sind (Wir sind Freunde.)
- ihr seid (Seid ihr bereit?)
- sie/Sie sind (Sie sind nett.)
1.1.2 Wann du „sein“ benutzt
Du benutzt „sein“ für ganz viele Dinge:
- Identität: Wer du bist.
- Ich bin Anna.
- Du bist Ingenieur.
- Herkunft: Woher du kommst.
- Ich bin aus Deutschland.
- Bist du aus Spanien?
- Zustand/Gefühl: Wie du dich fühlst oder wie etwas ist.
- Ich bin glücklich.
- Das Wetter ist schön.
- Bist du krank?
- Ort: Wo etwas oder jemand ist.
- Die Tasche ist auf dem Tisch.
- Wo bist du?
- Beruf: Was dein Beruf ist.
- Sie ist Ärztin.
- Was bist du von Beruf?
1.1.3 Kleine Übung für „sein“
Versuche mal, die Lücken zu füllen:
- Ich ____ müde.
- Wo ____ du?
- Er ____ Lehrer.
- Wir ____ Freunde.
- ____ du glücklich?
(Lösungen: bin, bist, ist, sind, Bist)
1.2 „Haben“ – Besitz und mehr!
Nach „sein“ kommt „haben“. „Haben“ beschreibt hauptsächlich Besitz. Du hast etwas, zum Beispiel ein Buch oder ein Auto. Aber „haben“ ist auch wichtig, um in höheren Sprachniveaus die Vergangenheit zu bilden. Für den Anfang konzentrieren wir uns aber auf den Besitz.
1.2.1 Die Konjugation von „haben“ (Gegenwart)
Auch „haben“ ist ein unregelmäßiges Verb, aber seine Formen sind auch sehr gebräuchlich:
- ich habe (Ich habe Hunger.)
- du hast (Hast du Zeit?)
- er/sie/es hat (Er hat ein Auto.)
- wir haben (Wir haben Ferien.)
- ihr habt (Habt ihr Geschwister?)
- sie/Sie haben (Sie haben Glück.)
1.2.2 Wann du „haben“ benutzt
„Haben“ ist dein Verb für:
- Besitz: Wenn dir etwas gehört.
- Ich habe ein Buch.
- Hast du einen Hund?
- Körperliche Empfindungen/Zustände:
- Ich habe Durst. (Ich bin durstig.)
- Sie hat Kopfschmerzen.
- Abitur/Diplom/etc.: Wenn du einen Abschluss hast.
- Ich habe einen Abschluss in Biologie.
- Alter (im Norden Deutschlands, manchmal auch im Süden):
- Ich habe 30 Jahre. (Besser und häufiger: Ich bin 30 Jahre alt. Aber du wirst es hören.)
1.2.3 Kleine Übung für „haben“
Fülle die Lücken aus:
- Ich ____ einen Apfel.
- ____ du Zeit?
- Er ____ ein neues Fahrrad.
- Wir ____ Hunger.
- ____ ihr einen Hund?
(Lösungen: habe, Hast, hat, haben, Habt)
1.3 „Werden“ – Die Zukunft und der Beruf!
„Werden“ ist ein bisschen komplexer als „sein“ und „haben“, aber auch super wichtig. Für Anfänger brauchst du „werden“ hauptsächlich, um über die Zukunft zu sprechen oder um zu sagen, was aus jemandem wird (z.B. ein Beruf).
1.3.1 Die Konjugation von „werden“ (Gegenwart)
- ich werde (Ich werde Arzt.)
- du wirst (Du wirst müde.)
- er/sie/es wird (Er wird Ingenieur.)
- wir werden (Wir werden morgen ins Kino gehen.)
- ihr werdet (Ihr werdet bald fertig sein.)
- sie/Sie werden (Sie werden alt.)
1.3.2 Wann du „werden“ benutzt
- Zukünftige Ereignisse (meist in Verbindung mit einem Infinitiv):
- Ich werde morgen lernen.
- Wir werden ins Restaurant gehen.
- Berufsziele oder Veränderungen:
- Ich werde Lehrer.
- Du wirst alt.
- Aus der Raupe wird ein Schmetterling.
1.3.3 Kleine Übung für „werden“
Versuche mal, die Lücken zu füllen:
- Ich ____ Ingenieur.
- Du ____ Arzt.
- Er ____ morgen anrufen.
- Wir ____ bald essen.
- ____ ihr müde?
(Lösungen: werde, wirst, wird, werden, Werdet)
Wenn du die wichtigsten deutschen Verben für Anfänger einfach erklärt hast, könnte dich auch ein verwandter Artikel interessieren, der dir zeigt, wie du Medienvorschläge machen und Nebensätze verwenden kannst. Dieser Artikel bietet dir wertvolle Tipps und Beispiele, die dir helfen, deine Sprachkenntnisse weiter zu verbessern. Du kannst ihn hier lesen: Medienvorschläge machen und Nebensätze verwenden.
2. Deine ersten Schritte: Verben der Bewegung und des Tuns
Nach den drei Superstars kommen die Verben, die dir helfen, über deine Aktivitäten und Bewegungen zu sprechen. Du willst ja nicht stehen bleiben, oder? Diese Verben sind meistens regelmäßig (oder schwach), was bedeutet, dass ihre Endungen sich schön und vorhersehbar ändern. Super für dich!
2.1 „Gehen“ – Von A nach B kommen
„Gehen“ ist ein einfaches, aber sehr nützliches Verb. Du gehst irgendwohin, ob zu Fuß oder mit einem Transportmittel.
2.1.1 Die Konjugation von „gehen“ (Gegenwart)
- ich gehe
- du gehst
- er/sie/es geht
- wir gehen
- ihr geht
- sie/Sie gehen
2.1.2 Wann du „gehen“ benutzt
- Sich fortbewegen (zu Fuß oder allgemein):
- Ich gehe nach Hause.
- Wir gehen spazieren.
- Mit einem Verkehrsmittel (oft umgangssprachlich):
- Ich gehe mit dem Bus zur Arbeit. (Oft auch: Ich fahre mit dem Bus…)
- Zu einem Ort gehen:
- Gehst du ins Kino?
- Sie gehen in die Schule.
2.2 „Kommen“ – Ankommen und herkommen
Das Gegenteil von „gehen“ ist „kommen“. Du kommst von irgendwoher oder an einem Ziel an.
2.2.1 Die Konjugation von „kommen“ (Gegenwart)
- ich komme
- du kommst
- er/sie/es kommt
- wir kommen
- ihr kommt
- sie/Sie kommen
2.2.2 Wann du „kommen“ benutzt
- Sich nähern/Ankommen:
- Ich komme gleich.
- Wann kommst du nach Hause?
- Herkunft:
- Ich komme aus Deutschland. (Auch hier wieder „kommen“!)
- Woher kommst du?
2.3 „Machen“ – Etwas tun
„Machen“ ist ein Generalist. Es ist wie das englische „to make“ oder „to do“ und kann in vielen Kontexten verwendet werden, wenn du generell etwas tust oder herstellst.
2.3.1 Die Konjugation von „machen“ (Gegenwart)
- ich mache
- du machst
- er/sie/es macht
- wir machen
- ihr macht
- sie/Sie machen
2.3.2 Wann du „machen“ benutzt
- Etwas tun/produzieren:
- Ich mache meine Hausaufgaben.
- Was machst du am Wochenende?
- Sie macht einen Kuchen.
- Fragen nach dem Befinden (umgangssprachlich):
- Wie geht’s? Was machst du so? (Antwort: Ich mache gerade meine Wäsche.)
2.4 „Sprechen“ – Miteinander reden
Kommunikation ist wichtig. Deshalb brauchst du „sprechen“! Achtung, dieses Verb ist unregelmäßig!
2.4.1 Die Konjugation von „sprechen“ (Gegenwart)
- ich spreche
- du sprichst (Achtung: „i“ statt „e“)
- er/sie/es spricht (Achtung: „i“ statt „e“)
- wir sprechen
- ihr sprecht
- sie/Sie sprechen
2.4.2 Wann du „sprechen“ benutzt
- Kommunizieren:
- Ich spreche Deutsch.
- Sprichst du Englisch?
- Wir sprechen über das Wetter.
2.5 „Lernen“ – Dein Ziel!
Dieses Verb ist dein Freund auf dem Lernweg. Du lernst Deutsch, du lernst Vokabeln, du lernst Grammatik!
2.5.1 Die Konjugation von „lernen“ (Gegenwart)
- ich lerne
- du lernst
- er/sie/es lernt
- wir lernen
- ihr lernt
- sie/Sie lernen
2.5.2 Wann du „lernen“ benutzt
- Wissen erwerben:
- Ich lerne Deutsch.
- Lernst du jetzt für die Prüfung?
- Du lernst jeden Tag neue Wörter.
3. Alltag und Routine: Was du täglich tust
Dein Alltag ist voll von Aktionen. Diese Verben helfen dir, über deine täglichen Aktivitäten zu sprechen, vom Essen und Trinken bis zum Schlafen.
3.1 „Essen“ und „Trinken“ – Grundbedürfnisse
Essen und Trinken sind absolut essentiel. Diese Verben sind auch unregelmäßig, besonders „essen“!
3.1.1 Die Konjugation von „essen“ (Gegenwart)
- ich esse
- du isst (Achtung: „i“ statt „e“, doppelt „s“)
- er/sie/es isst (Achtung: „i“ statt „e“, doppelt „s“)
- wir essen
- ihr esst
- sie/Sie essen
3.1.2 Die Konjugation von „trinken“ (Gegenwart)
- ich trinke
- du trinkst
- er/sie/es trinkt
- wir trinken
- ihr trinkt
- sie/Sie trinken
3.1.3 Wann du „essen“ und „trinken“ benutzt
- Nahrungsaufnahme:
- Ich esse Brot zum Frühstück.
- Trinkst du gern Kaffee?
- Was isst du heute Abend?
3.2 „Wohnen“ und „Leben“ – Wo du bist und wie du bist
Wo wohnst du? Wie lebst du? Diese Verben sind wichtig, um darüber zu sprechen.
3.2.1 Die Konjugation von „wohnen“ (Gegenwart)
- ich wohne
- du wohnst
- er/sie/es wohnt
- wir wohnen
- ihr wohnt
- sie/Sie wohnen
3.2.2 Wann du „wohnen“ benutzt
- Residenz: Wo du lebst (Adresse, Stadt).
- Ich wohne in Berlin.
- Wohnst du in einer Wohnung oder einem Haus?
3.2.3 Die Konjugation von „leben“ (Gegenwart)
- ich lebe
- du lebst
- er/sie/es lebt
- wir leben
- ihr lebt
- sie/Sie leben
3.2.4 Wann du „leben“ benutzt
- Existenz/Lebensweise:
- Ich lebe in Deutschland. (Etwas allgemeiner als „wohnen“).
- Er lebt ein einfaches Leben.
- Wie geht es dir? Du lebst ja noch!
3.3 „Arbeiten“ – Dein Job
Was machst du beruflich? „Arbeiten“ ist das Verb dafür.
3.3.1 Die Konjugation von „arbeiten“ (Gegenwart)
- ich arbeite
- du arbeitest
- er/sie/es arbeitet
- wir arbeiten
- ihr arbeitet
- sie/Sie arbeiten
Kleiner Hinweis: Bei Verben, deren Stamm auf ‚-t‘ oder ‚-d‘ endet, fügst du für ‚du‘, ‚er/sie/es‘ und ‚ihr‘ ein ‚e‘ vor der Endung hinzu, damit es besser klingt. (z.B. arbeit -> du arbeitest)
3.3.2 Wann du „arbeiten“ benutzt
- Berufliche Tätigkeit:
- Ich arbeite als Lehrer.
- Wo arbeitest du?
- Du arbeitest viel.
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4. Für deine Freizeit und Hobbys: Verben des Empfindens und Erlebens
Deutsch lernen soll auch Spaß machen! Diese Verben helfen dir, über deine Interessen, Vorlieben und Dinge zu sprechen, die du gerne tust.
4.1 „Mögen“ und „Gefallen“ – Was du magst
Es ist wichtig, sagen zu können, was du magst oder was dir gefällt. „Mögen“ und „gefallen“ bedeuten Ähnliches, werden aber grammatisch unterschiedlich benutzt.
4.1.1 Die Konjugation von „mögen“ (Gegenwart)
- ich mag
- du magst
- er/sie/es mag
- wir mögen
- ihr mögt
- sie/Sie mögen
Achtung: „Mögen“ ist ein Modalverb! Es ist unregelmäßig und die ich/er/sie/es-Formen sind identisch.
4.1.2 Wann du „mögen“ benutzt
- Vorlieben haben:
- Ich mag Pizza.
- Magst du klassische Musik?
- Ich mag dich.
4.1.3 „Gefallen“ – Wenn dir etwas persönlich zusagt
„Gefallen“ ist ein bisschen anders. Hier ist die Sache, die dir gefällt, das Subjekt des Satzes. Es benutzt den Dativ.
4.1.4 Die Konjugation von „gefallen“ (Gegenwart)
- es gefällt mir
- es gefällt dir
- es gefällt ihm/ihr
- es gefällt uns
- es gefällt euch
- es gefällt ihnen/Ihnen
Grammatisch interessant: Das Objekt (mir, dir etc.) steht im Dativ.
4.1.5 Wann du „gefallen“ benutzt
- Etwas finden, dass „okay“ oder „schön“ ist:
- Das Buch gefällt mir. (Ich mag das Buch.)
- Gefällt dir die Musik?
- Die Stadt gefällt uns sehr gut.
4.2 „Spielen“ – Zeitvertreib und Instrumente
Ob du Sport machst, ein Instrument spielst oder Brettspiele, „spielen“ ist dein Verb.
4.2.1 Die Konjugation von „spielen“ (Gegenwart)
- ich spiele
- du spielst
- er/sie/es spielt
- wir spielen
- ihr spielt
- sie/Sie spielen
4.2.2 Wann du „spielen“ benutzt
- Aktivitäten/Sport:
- Ich spiele Fußball.
- Spielst du gern Videospiele?
- Instrumente:
- Sie spielt Klavier.
- Spielt ihr Gitarre?
4.3 „Lesen“ und „Schreiben“ – Grundkenntnisse
Wenn du lernst, ist Lesen und Schreiben unerlässlich. Achtung: „Lesen“ ist unregelmäßig!
4.3.1 Die Konjugation von „lesen“ (Gegenwart)
- ich lese
- du liest (Achtung: „i“ statt „e“)
- er/sie/es liest (Achtung: „i“ statt „e“)
- wir lesen
- ihr lest
- sie/Sie lesen
4.3.2 Die Konjugation von „schreiben“ (Gegenwart)
- ich schreibe
- du schreibst
- er/sie/es schreibt
- wir schreiben
- ihr schreibt
- sie/Sie schreiben
4.3.3 Wann du „lesen“ und „schreiben“ benutzt
- Wissen aufnehmen/produzieren:
- Ich lese ein Buch.
- Liest du gerne Zeitung?
- Ich schreibe eine E-Mail.
- Was schreibst du?
Wenn du mehr über die deutsche Sprache lernen möchtest, könnte dich auch der Artikel über die originellsten deutschen Redewendungen interessieren. In diesem Artikel erfährst du, wie diese Ausdrücke entstanden sind und was sie bedeuten. Du kannst ihn [hier lesen](https://www.german-deutsch.com/die-originellsten-deutschen-redewendungen-und-was-sie-bedeuten/). Es ist eine großartige Ergänzung zu deinem Wissen über die wichtigsten deutschen Verben für Anfänger, die dir helfen werden, dich im Alltag besser auszudrücken.
5. Hilfreiche Verben für den Alltag: Fragen und Wünsche
In jedem Gespräch musst du Fragen stellen, Dinge wissen wollen oder Wünsche äußern. Diese Verben sind deine Freunde in solchen Situationen.
5.1 „Wissen“ und „Kennen“ – Informationen haben
Du hast Informationen („wissen“) oder du bist mit Personen/Orten vertraut („kennen“). Beides ist super wichtig und oft wird es verwechselt. Achtung: Beide sind unregelmäßig!
5.1.1 Die Konjugation von „wissen“ (Gegenwart)
- ich weiß
- du weißt
- er/sie/es weiß
- wir wissen
- ihr wisst
- sie/Sie wissen
Auch ein Modalverb ähnlich konjugiert.
5.1.2 Wann du „wissen“ benutzt
- Fakten, Informationen, Kenntnisse: Du hast eine Information oder ein Wissen.
- Ich weiß die Antwort.
- Weißt du, wann der Zug fährt?
- Du weißt viel über Deutschland.
5.1.3 Die Konjugation von „kennen“ (Gegenwart)
- ich kenne
- du kennst
- er/sie/es kennt
- wir kennen
- ihr kennt
- sie/Sie kennen
5.1.4 Wann du „kennen“ benutzt
- Vertrautheit mit Personen, Orten, Sachen: Du kennst jemanden, einen Ort oder ein Ding.
- Ich kenne diesen Mann.
- Kennst du Berlin?
- Kennst du das Lied?
5.2 „Wollen“ und „Möchten“ – Wünsche äußern
Wenn du etwas willst oder dir etwas wünschst, brauchst du diese Verben. „Möchten“ ist die höflichere Form von „wollen“. Achtung: Beides sind Modalverben und unregelmäßig!
5.2.1 Die Konjugation von „wollen“ (Gegenwart)
- ich will
- du willst
- er/sie/es will
- wir wollen
- ihr wollt
- sie/Sie wollen
5.2.2 Wann du „wollen“ benutzt
- Starker Wunsch, Absicht:
- Ich will Deutsch lernen! (Sehr bestimmt)
- Was willst du essen?
5.2.3 Die Konjugation von „möchten“ (Gegenwart)
- ich möchte
- du möchtest
- er/sie/es möchte
- wir möchten
- ihr möchtet
- sie/Sie möchten
„Möchten“ ist eigentlich der Konjunktiv II von „mögen“, hat sich aber als eigenständige, höfliche Form etabliert.
5.2.4 Wann du „möchten“ benutzt
- Höflicher Wunsch:
- Ich möchte einen Kaffee, bitte. (Sehr gebräuchlich)
- Möchtest du mitkommen?
5.3 „Brauchen“ – Notwendigkeiten ausdrücken
Was brauchst du? Dieses Verb ist nützlich, um Notwendigkeiten zu erklären.
5.3.1 Die Konjugation von „brauchen“ (Gegenwart)
- ich brauche
- du brauchst
- er/sie/es braucht
- wir brauchen
- ihr braucht
- sie/Sie brauchen
5.3.2 Wann du „brauchen“ benutzt
- Notwendigkeit:
- Ich brauche Hilfe.
- Brauchst du Geld?
- Wir brauchen mehr Zeit.
5.4 „Können“ – Fähigkeiten und Möglichkeiten
Was kannst du tun? Oder was ist möglich? „Können“ drückt Fähigkeiten und Möglichkeiten aus. Auch ein Modalverb!
5.4.1 Die Konjugation von „können“ (Gegenwart)
- ich kann
- du kannst
- er/sie/es kann
- wir können
- ihr könnt
- sie/Sie können
5.4.2 Wann du „können“ benutzt
- Fähigkeiten:
- Ich kann Deutsch sprechen.
- Kannst du schwimmen?
- Möglichkeiten:
- Es kann regnen.
- Wir können uns treffen.
5.5 „Sollen“ und „Müssen“ – Pflichten und Notwendigkeiten
Was sollst du tun? Was musst du tun? Diese Modalverben drücken Verpflichtungen aus.
5.5.1 Die Konjugation von „sollen“ (Gegenwart)
- ich soll
- du sollst
- er/sie/es soll
- wir sollen
- ihr sollt
- sie/Sie sollen
5.5.2 Wann du „sollen“ benutzt
- Anweisung, Empfehlung, Verpflichtung (oft von außen):
- Ich soll meine Hausaufgaben machen. (Jemand hat es gesagt.)
- Was soll ich tun?
5.5.3 Die Konjugation von „müssen“ (Gegenwart)
- ich muss
- du musst
- er/sie/es muss
- wir müssen
- ihr müsst
- sie/Sie müssen
5.5.4 Wann du „müssen“ benutzt
- Notwendigkeit, Zwang (oft von innen oder sehr stark):
- Ich muss arbeiten. (Sonst gibt’s kein Geld.)
- Du musst jetzt gehen.
- Ich muss lernen, wenn ich die Prüfung bestehen will.
Wie du diese Verben am besten lernst
Du hast jetzt eine Menge Verben kennengelernt! Aber wie lernst du sie am besten? Hier sind ein paar Tipps von mir:
- Konjugation lernen: Beginne mit der „ich“-Form und der „du“-Form, da du diese am häufigsten brauchst, um über dich und dein Gegenüber zu sprechen. Dann lerne die anderen Formen. Sprich sie laut aus.
- Sätze bilden: Merke dir nicht nur die Verben, sondern baue sofort einfache Sätze.
- Ich bin müde.
- Du hast Hunger.
- Ich gehe nach Hause.
- Hören und nachsprechen: Höre viel Deutsch (Musik, Podcasts, Filme). Achte auf die Verben und versuche, sie im Kopf zu konjugieren oder nachzusprechen.
- Minimale Paare: Wenn du zwei Verben hast, die ähnlich klingen oder aussehen (wie „sprechen“ vs. „essen“ mit dem Vokalwechsel), übe sie zusammen.
- Regelmäßig üben: Mach jeden Tag ein bisschen. Fünf Minuten sind besser als eine Stunde einmal pro Woche.
- Nutze Apps und Online-Tools: Es gibt viele tolle Apps (z.B. Duolingo, Babbel), die dir beim Konjugieren helfen.
- Sprich mit Muttersprachlern: Scheu dich nicht, die Verben anzuwenden. Fehler sind Lernschritte!
Ich hoffe, dieser Überblick über die wichtigsten deutschen Verben für Anfänger hat dir geholfen. Du hast einen großartigen Start hingelegt. Bleib dran, sei geduldig mit dir selbst und hab Spaß beim Deutschlernen! Du machst das super!
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FAQs
1. Welche deutschen Verben sind besonders wichtig für Anfänger?
Die wichtigsten deutschen Verben für Anfänger sind „sein“ (to be), „haben“ (to have), „gehen“ (to go), „machen“ (to do/make), „sagen“ (to say), „kommen“ (to come), „sehen“ (to see), „wissen“ (to know), „mögen“ (to like), „können“ (to be able to), „nehmen“ (to take), „geben“ (to give), „sprechen“ (to speak), „essen“ (to eat), „trinken“ (to drink), „lesen“ (to read), „schreiben“ (to write), „fahren“ (to drive/ride), „finden“ (to find), „helfen“ (to help), „lernen“ (to learn), „spielen“ (to play), „arbeiten“ (to work), „wohnen“ (to live/reside), „lieben“ (to love), „verstehen“ (to understand), „fühlen“ (to feel), „brauchen“ (to need), „suchen“ (to search/look for), „denken“ (to think), „bekommen“ (to get/receive), „stellen“ (to place/put), „laufen“ (to walk/run), „bleiben“ (to stay/remain), „hören“ (to hear), „sehen“ (to see), „glauben“ (to believe), „verlieren“ (to lose), „vergessen“ (to forget), „öffnen“ (to open), „schließen“ (to close), „anfangen“ (to start/begin), „enden“ (to end/finish), „besuchen“ (to visit), „kaufen“ (to buy), „verkaufen“ (to sell), „zeigen“ (to show), „brauchen“ (to need), „erklären“ (to explain), „antworten“ (to answer), „fragen“ (to ask), „antworten“ (to answer), „warten“ (to wait), „verstehen“ (to understand), „vergessen“ (to forget), „erinnern“ (to remember), „verzeihen“ (to forgive), „entschuldigen“ (to apologize), „feiern“ (to celebrate), „beschreiben“ (to describe), „vergleichen“ (to compare), „ändern“ (to change), „verbessern“ (to improve), „verändern“ (to change), „entscheiden“ (to decide), „verstehen“ (to understand), „vergessen“ (to forget), „erinnern“ (to remember), „verzeihen“ (to forgive), „entschuldigen“ (to apologize), „feiern“ (to celebrate), „beschreiben“ (to describe), „vergleichen“ (to compare), „ändern“ (to change), „verbessern“ (to improve), „verändern“ (to change), „entscheiden“ (to decide), „verstehen“ (to understand), „vergessen“ (to forget), „erinnern“ (to remember), „verzeihen“ (to forgive), „entschuldigen“ 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